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Johanniskirche Rayen

Kirchen haben nicht nur ihren ganz eigenen Charme, sondern bieten auch eine ganz besondere und einzigartige Atmosphäre. Im Rahmen der Verkleinerung der Gemeinde haben wir die Johanniskirche von der Kirchengemeinde Neukirchen gekauft um Sie, unsere Gäste, in den Genuss der Atmosphäre dieses Kleinods kommen zu lassen.

Ob als Rahmen für Ihre kirchliche oder auch freie Trauung, als Spielort für ein Konzert/eine Lesung oder als außergewöhnlicher Ort für einen Vortrag – all diese Veranstaltungen können von dem einzigartigen Ambiente profitieren.

Diese Leistung ist alles andere als Standard und sucht weit und breit ihresgleichen, sprechen Sie uns gerne an und wir machen Ihnen einen individuellen Vorschlag für die Umsetzung Ihrer Vorstellungen.

Zur Geschichte

Johanniskirche Rayen

Johanniskirche Rayen
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Hervorgegangen ist die „Kirche auf dem Berg“, wie die Johanniskirche auch gerne genannt wird, aus dem Bemühen der evangelischen Christen in Rayen, eine eigene Kirchengemeinde zu bilden. Der Landwirt Johann Neenrath stiftete 1881 zur Gründung einer eigenen Gemeinde Rayen 6.000 Mark. Wenn man weiß, dass das Jahresgehalt eines evangelischen Pfarrers zu der Zeit 1.800 Mark betrug, kann man ermessen, wie hochherzig die Stiftung war. 1883 wurde daher von den evangelischen Bewohnern von Rayen und Umgebung ein freier „Verein zur Gründung einer evangelischen Kirchgemeinde zu Rayen“ gegründet. Durch eine Schenkung von August Achterrath konnte 1888 auf dem Rayener Berg ein Friedhof angelegt werden und mit Heinrich Tersteegen stiftete ein weiterer Rayener Bürger das Areal für den Bau der Kirche, sodass am 18. Dezember 1894 ein nüchterner Betraum für alle Beerdigungen und für alle Bibelstunden und für alle kirchlichen Feste feierlich eingeweiht werden konnte.

Erst im Jahre 1929, als die Zeche Friedrich-Heinrich die kostenlose Lieferung von Baumaterialien zusagte, konnte der Grundstein für den Glockenturm gelegt werden. 1932 wurden die beiden Glocken, die die Namen Johannis und Paulus tragen, in dem 26 m hohen Turm in Dienst genommen.

1975 löste sich der Evangelische Kirchverein Rayen auf und übertrug seinen Besitz, insbesondere die Johanniskirche, an die Evangelische Kirchengemeinde Neukirchen.

Der Steinkohleabbau unter der Johanniskirche blieb nicht ohne Auswirkungen. Insbesondere der Turm geriet 1975 deutlich in Schräglage. Die Ruhrkohle AG schlug vor, die Kirche abzureißen und bot einen Zuschuss von 160.000 DM für einen Neubau an anderer Stelle. Jedoch beharrten die Rayener auf ihre Kirche. Letztendlich – die Johanniskirche war 1981 unter Denkmalsschutz gestellt worden – übernahm die RAG die Sanierung und setzte unter den Turm sechs Hydraulikstempel um den waagerechten Stand sicherzustellen und umfing das Fundament mit einem „Korsett“ aus Stahl und Beton.

Im Jahre 2017 erwarb Familie Welling die Kirche und das Gemeindehaus, sodass – nach erneuter Abstimmung mit der RAG – im Herbst 2018 umfangreiche Sanierungsarbeiten den mittlerweile bröckelnden Glanz und Charme der Kirche wiederherstellen werden. Ab dem Jahr 2019 wird es dann regelmäßige Kulturveranstaltungen geben, wobei die Johanniskirche gleichzeitig als vollwertige Kirche gewidmet bleibt, sodass nicht nur zu besonderen Feiertagen Gottesdienste stattfinden, auch wird es weiterhin Trau-, Tauf- und Trauergottesdienste für die Rayener geben.

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